Heller, Verschwundene Orte

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Zwangsaussiedlungen, Neuansiedlungen und verschwundene Orte in ehemals deutschen Siedlungsgebieten Ostmitteleuropas

168 Seiten

mit 64 Abbildungen davon sechs Karten

Jetzt in stark erweiterter 2. Auflage mit Beträgen über Schlesien und das nördliche Ostpreußen (Königsberger Gebiet).

Die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg hatte ein dramatische, kaum bekannte Folge: Weit über 3200 Ortschaften sind komplett von der Landkarte verschwunden. Bis heute kennt niemand die genaue Zahl, denn noch kein Wissenschaftler hat eine vollständige Liste dieser Wüstungen erstellt. Wirtschaftliche und soziale Verwerfungen und ein tiefgreifender Wandel der Kulturlandschaften sind die Folgen des massenhaften Untergangs ehemals deutscher Dörfer.

Besonders betroffen ist das Sudetenland, wo nach tschechischen Quellen über 2400 ländliche Siedlungen nicht mehr existieren. Eine internationale Fachtagung unter Leitung von Prof. Dr. Wilfried Heller hat es im November 2016 unternommen, diesen „weißen Fleck“ am Beispiel des Sudetenlandes und Masurens (südliches Ostpreußen) zu untersuchen. Gefördert wurde diese deutsch-polnisch-tschechische Tagung „Egerer Gespräche“ vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Die Broschüre „Verschwundene Orte – Zwangsaussiedlungen, Neuansiedlungen und verschwundene Orte in ehemals deutschen Siedlungsgebieten Ostmitteleuropas“ dokumentiert die schriftlich vorliegenden Referate.

Der Einband des Buches zeigt die Sprengung der Kirche des Ortes Kapellen im Böhmerwald am 4. Juli 1959. Ein einzigartiges Bilddokument aus Beständen des früheren tschechoslowakischen Sicherheitsdienstes.

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