Nordbruch, Claus: Völkermord an den Herero in Deutsch-Südwestafrika?

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Widerlegung einer Lüge

250 Seiten
85 z.T. farbige Abbildungen
Klappenbroschur
ISBN-13: 978-3-87847-233-9



Kurztext:

Das neueste Buch des bekannten Publizisten ist Revisionismus im besten Sinne des Wortes. Claus Nordbruch bezieht kenntnis- und faktenreich Stellung zu den jüngsten Vorwürfen, Deutschland habe Südwest, dem heutigen Namibia, Völkermord an der Herero-Aufständischen begangen. Eine fundierte Argumentationshilfe im Kampf um die geschichtliche Wahrheit!

Langtext:

Die Niederschlagung des Herero-Aufstandes im ehemaligen Schutzgebiet Deutsch-Südwest durch die kaiserliche Schutztruppe jährt sich 2004 zum hundersten Mal. Pünktlich aus diesem Anlaß meldete sich jüngst eine Interessengemeinschaft von Herero-Hinterbliebenen mit Entschädigungsansprüchen an die Bundesregierung zu Wort. Schon ist von einer Anklage Deutschlands vor den Vereinten Nationen die Rede, während politisch willfährige Publizisten und Vergangenheitsbewältiger in den Ereignissen von 1904 bereits die Vorwegnahme des ›Holocaust‹ sehen wollen.

Was geschah damals wirklich? Gab es einen ›Völkermord‹ der Kolonialmacht Deutschland im südlichen Afrika? Aus welchen Quellen stammen diese Vorwürfe gegen die kaiserliche Schutztruppe? Gab es ein Interesse, Deutschland als Kolonialmacht zu diskreditieren?

Der bekannte Publizist Claus Nordbruch, der selbst im südlichen Afrika lebt und sich bereits in mehreren Veröffentlichungen mit der Geschichte des ehemaligen Schutzgebietes Deutsch-Südwest auseinandergesetzt hat, zeichnet in diesem Band ein akribisches Bild nicht nur der Vorgänge bei der Niederschlagung der Herero, sondern darüber hinaus der deutschen Kolonialverwaltung im allgemeinen. Diese mußte, was ihre Leistung bei der Landeserschließung und der Hebung der allgemeinen Lebensverhältnisse angeht, keinen Vergleich mit den anderen Kolonialmächten scheuen, was der Autor anhand einer Fülle von meist unbekannten Zeitzeugnissen und Dokumenten belegt. Einen deutschen ›Völkermord‹ in Afrika hat es nie gegeben. Ein brandaktuelles Buch, das neuen Legenden der Zeitgeschichte rechtzeitig vorbeugt!

Klappentext:

Im Jahre 1904 wurde in der Omahekewüste im ehemaligen Schutzgebiet Deutsch-Südwest der Herero-Aufstand niedergeschlagen. Vorangegangen waren zahllose Übergriffe auf weiße Siedler, Überfälle auf Post- und Bahnhofstationen sowie ein monatelanger Kleinkrieg, der mit großer Härte geführt wurde. Sowohl die Vorgeschichte als auch der Verlauf dieser Ereignisse sind im Laufe der letzten hundert Jahre weitgehend dem Vergessen anheimgefallen. Selbst unter Experten sind Fachkenntnisse darüber, was damals wirklich geschah, häufig lückenhaft, während sich die Propagandathesen der ehemaligen Kriegsgegner oft hartnäckig halten. Claus Nordbruch, der sich in den letzten Jahren in mehreren Publikationen mit Fragen der deutschen Kolonialverwaltung im südlichen Afrika auseinandergesetzt hat, legt in diesem Band eine lückenlose Rekonstruktion der Geschehnisse von 1904 vor. Er geht insbesondere der Frage nach dem angeblichen deutschen ›Vernichtungsbefehl‹ nach, der bei den Kämpfen in der Omahekewüste Zehntausende von Herero das Leben gekostet und zur Fast-Ausrottung des Stammes geführt haben soll.

Nordbruchs Recherchen sind deshalb besonders brisant, weil sie der Öffentlichkeit genau zu dem Zeitpunkt vorgelegt werden, da Herero-Nachkommen eine Entschädigungsklage gegen die Bundesrepublik Deutschland vorbereiten. Schon melden sich auch in Deutschland politisch korrekte ›Experten‹ zu Wort und stimmen lautstark in den Chor der kläger ein. Flugs wird aus der Befriedungsaktion des Jahres 1904 eine Vorstufe des späteren ›Holocaust‹ und die deutsche Kolonialverwaltung in den Schutzgebieten zur Vorläuferorganisation des NS-Regimes. Daß ein Großteil der bundesdeutschen Sekundärliteratur aus marxistischen Quellen stammt, wird dabei häufig übersehen.

Anhand einer Fülle von Zeitzeugnissen, viele davon aus südafrikanischen Archiven, kann Nordbruch der wahren Geschichte des ehemaligen Schutzgebietes Deutsch-Südwest rekonstruieren. Er zeichnet die Fortschritte bei der Landeserschließung und die Leistungen der Kolonialverwaltung im Bildungs-, Gesundheits- und Ernährungssektor nach. Er kann belegen, daß die deutsche Kolonialverwaltung ungleich menschlicher mit den Eingeborenen verfuhr als etwa Engländer und Belgier in ihren Kolonialgebieten. Tatsächlich stimmte bereits wenige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, der für Deutschland mit dem Verlust aller überseeischen Kolonien einherging, die offizielle Herero-Vertretung für eine Rückkehr der deutschen Herren.

Überaus aufschlußreich ist auch der Vergleich deutscher Kolonialleistungen mit den Leistungen der anderen Kolonialmächte England und Frankreich. Vor dem Ersten Weltkrieg waren selbst britische Stimmen der Meinung, Deutschland verwalte seine Kolonien gerechter, effizienter und humaner als das Empire.

Wenn im Jahre 2004 die Diskussion um etwaige deutsche Entschädigungszahlungen für Schlagzeilen sorgt, darf dieses Buch nicht fehlen. Der Autor zeigt die Hintergründe der Debatte auf und schildert mit wissenschaftlicher Akribie, was sich vor hundert Jahren tatsächlich zugetragen hat. Nordbruch sprach zudem mit Zeitzeugen und Wortführern, er kennt die Beteiligten und ihre Motive aus erster Hand.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort und Danksagung 7

1. Historische Vorbemerkungen 11

2. Das ewige ›Mea Culpa‹ - 27

3. Politisch korrekte Einteilung in ›Gut‹ und ›Böse‹ 35

Die ›Exterminationisten‹ 46
Die exterminationistische These wird international - und uferlos 57
Klage der ›Körperschaft des Hererovolkes für Wiedergutmachungsleistungen‹ 64

4. Die Vorwürfe - und ihre Widerlegung 83
Würdeloses Spiel mit Zahlen 84
›Verfolgung‹ und ›Abdrängung‹ der Herero in die Omaheke 90
Die Proklamation, ein ›Vernichtungsbefehl‹? 106
Sammelaktionen und ›Konzentrationslager‹ 125
›Sklavenarbeit‹ und ›Mißhandlungen‹ 143
Das ›Blaubuch‹ - die Krone der englischen Propaganda 164

5. Die Kolonialschuldlüge 189
England - ein falscher Humanitätsapostel 191
Katalysator für den Raub der deutschen Schutzgebiete 197
Die Widerlegung 206

6. Konsequenzen für die Gegenwart 215
Traurige Zukunftserwartungen 219
Die Unterzeichner der Klageschrift und ›Professor‹ Kerina 224
Hoffnung 232

Dokumentenanhang 238

Quellenverzeichnis 245

Personenverzeichnis 259


Über den Autor:

CLAUS NORDBRUCH, Jahrgang 1961, ehem. Leutnant der Panzergrenadiere in Deutschland und Universitätsdozent in Südafrika, 1987–1991 Studium der Germanistik, Geschichte, Kriminologie und Biologie in Pretoria; 1995 Promovierung zum Dr. phil. et litt. in Pretoria; Sachbuchautor, freischaffender Journalist und Vortragsreisender, ständiger Mitarbeiter bei der Zeitschrift Deutschland in Geschichte und Gegenwart. 1998 wurde Claus Nordbruch aufgrund seiner Dissertation Über die Pflicht von der ›Stiftung Ostdeutscher Kulturrat‹ an der Universität Bonn ein Wissenschaftspreis verliehen. Wichtigste Publikationen: Über die Pflicht (Hildesheim 1996, 2/2003), Sind Gedanken noch frei? Zensur in Deutschland [Mit einem Nachwort von Prof. Dr. Klaus Hornung] (München 1998, 2/2001), Der Verfassungsschutz. Organisation, Spitzel, Skandale (Tübingen 1999), Kreuzschmerzen. Standpunkte und Bekenntnisse von Heiden und Ketzern [Herausgeber. Mit einem Nachwort von Prof. Dr. Horst Herrmann] (Pretoria 1999, 2/2004), Der deutsche Aderlaß (Tübingen 2001, 2/2003), Der Angriff. Eine Staats- und Gesellschaftskritik an der ›Berliner Republik‹ (Tübingen 2003), Völkermord an den Herero in Deutsch-Südwestafrika? Widerlegung einer Lüge (Tübingen 2004, 2/2006 ) und Judenfragen (Tübingen 2006). Dr. Claus Nordbruch ist im Netz erreichbar unter: www.nordbruch.org

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