Eichler, Richard W.: Die Wiederkehr des Schönen

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452 Seiten
gebunden
über 1000 Abbildungen
ISBN-13: 978-3-87847-070-0


Kurztext:

Ein Buch der Hoffnung: Wer den neuen ›Eichler‹ gelesen hat, durchschaut unsere Kulturzustände und begreift, daß der Tiefstand der ›offiziösen‹ Kunst in der Bundesrepublik Deutschland eine Folge von Manipulationen ist.

Langtext:

Die geistige Krise wird augenfällig in jener Malerei und Plastik, die uns als ›modern‹ und zeittypisch dargeboten werden. Nachdem das Abstrakte überwunden war, wurden wir mit Widersinnigem und Häßlichem, einem neuen ›Miserabilismus‹ bedrängt. Viele Menschen wurden durch solche Entgleisungen der Kunst insgesamt entfremdet, aus Empörung schütteten sie das Kind mit dem Bade aus. Opfer der ungerechten Kunstförderung wurden auch die wirklichen Künstler, die sich nicht zu Clowns einer versnobten Schickeria machen lassen wollen. Eichler bietet eine Vielzahl von Beispielen qualitätvoller Werke, die das Weiterleben der Kunst in der Gegenwart beweisen. Am Beginn des Buches steht die wichtige Betrachtung, wie Kunst und Leben, Sinn und Sinnlichkeit zueinander stehen. Zwar gibt es in der ›modernen Kunst‹ viel Ordinäres und Pornographisches, aber vom Urgrund des bildnerischen Eros hat sie sich rettungslos entfernt. Eichler pflügt tief: er zeigt die religiösen, geistigen und stilistischen Entwicklungslinien auf – von der Frühzeit bis heute. Dadurch gewinnt dieses umfassende Werk geradezu lexigraphische Eigenschaften: Es ist Kunstgeschichte und aktuelle Lagebeschreibung zugleich.

Aber auch das Vordergründige-Handgreifliche, die Kunstpolitik, wird mit Freimut behandelt: Die Aktion ›Entartete Kunst‹, die Umerziehung des Geschmacks nach 1945, der Niedergang der Kunstakademien, das Komplott der Kritiker mit den Händlern, die ferngesteuerte ›documenta‹ usw. Aus Eichlers Analyse wächst Hoffnung. Eine Welt ohne Kunst wäre menschenunwürdig.

Ein großartiges Plädoyer für das Schöne und Sinnvolle!

Klappentext:

Die geistige Krise wird augenfällig in jener Malerei und Plastik, die uns als modern und zeittypisch dargeboten werden. Nachdem das Abstrakte überwunden war, wurden wir mit Widersinnigem und Häßlichem, einem neuen ›Miserabilismus‹ bedrängt. Viele Menschen wurden durch solche Entgleisungen der Kunst insgesamt entfremdet, aus Empörung schütteten sie das Kind mit dem Bade aus. Opfer der ungerechten Kunstförderung wurden auch die wirklichen Künstler, die sich nicht zu Clowns einer versnobten Schickeria machen lassen wollen. Eichler bietet eine Vielzahl von Beispielen qualitätvoller Werke, die das Weiterleben der Kunst in der Gegenwart beweisen.

Die Argumentation des Verfassers, durch erfolgreiche Bücher bestens ausgewiesen, ist eindrucksvoll: Der lebendige, immer verständliche Text wird von mehr als 1000 Abbildungen begleitet, welche die besprochenen Fragen anschaulich verdeutlichen. Ohne den Hochmut des Fachmannes und im Gegensatz zu den Modernisten nimmt Professor Eichler die Kunstfreunde und seine Leser ernst, weicht auch heiklen Problemen nicht aus.

Am Beginn des Buches steht die wichtige Betrachtung, wie Kunst und Leben, Sinn und Sinnlichkeit zueinander stehen. Zwar gibt es in der ›modernen Kunst‹ viel Ordinäres und Pornographisches, aber vom Urgrund des bildnerischen Eros hat sie sich rettungslos entfernt. Eichler pflügt tief: Er zeigt die religiösen, geistigen und stilistischen Entwicklungslinien auf - von der Frühzeit bis heute. Dadurch gewinnt dieses umfassende Werk geradezu lexigraphische Eigenschaften: Es ist Kunstgeschichte und aktuelle Lagebeschreibung zugleich. Wer den neuen ›Eichler‹ gelesen hat, der durchschaut unsere Kulturzustände und begreift, daß der Tiefstand der ›offiziösen‹ Kunst in der Bundesrepublik Deutschland kein schicksalhaft-zwangsläufiges Ereignis, sondern eine Folge von Manipulationen ist.

Über den Autor:

RICHARD W. EICHLER, geb. 1921 in Liebenau im Sudetenland. 1940–45 Reserveoffizier bei Kriegsmarine und Heer, verwundet, heimatvertrieben. Kunsthistoriker; Verlagslektor. Zahlreiche Aufsätze in Fachzeitschriften. ›Könner – Künstler – Scharlatane‹, 7/1978; ›Der gesteuerte Kunstverfall‹, 3/1985; ›Die Wiederkehr des Schönen‹, 1984. Schillerpreis München 1969, Landschaftspreis 1977, Adalbert-Stifter-Medaille 1982.

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