Kunze, Werner: Gegen das Bollwerk des Zeitgeistes

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Das Einheitsdenken überleben!

240 Seiten
gebunden
Abbildungen
 
 
Kurztext:
wir erleben heute eine erstaunlich widersprüchliche Zeit. Einerseits wird der mündige, freiheitlich-autonome Bürger hofiert, andererseits halten es Staat und Medien für zwingend geboten, seinen
Meinungen und Urteilen keinen freien Lauf zuzugestehen. Wir werden ununterbrochen erzogen und in gewünschte Richtungen gelenkt. Erinnert sei nur an die bemühte Fremdenfreundlichkeit, massive multikulturelle Bestrebungen, uneingeschränkte Solidarität, geschichtsvergessene Distanz zu Deutschland und seiner Kultur, Ablehnung überlieferter moralischer Verhaltensweisen, letzten Endes kinderfeindliche Frauenemanzipation, Negierung vererbter Eigenschaften und Mentalitäten, moderne Kunst, oft überzogene Toleranz und vieles mehr. Die allgegenwärtige Politische Korrektheit ist ein besonders verwerfliches Instrument zur Eindämmung der Meinungsfreiheit. So werden uns die von wenigen ausgedachten aktuellen ideologischen
Themen ständig eingebleut. Relativierungen, Bedenken oder Ablehnung werden medial und gesellschaftlich geächtet und mißbilligt. Gewisse Ansichten zu vertreten wird sogar bestraft. Alle anderen, die sich arrangieren, hatten seit jeher und bis heute keine Probleme mit den jeweiligen Zeitverhältnissen. Die Moderne ist damit zum Eldorado für zielstrebige, zeitgeistangepaßte und ideologisch motivierte Intellektuelle geworden.
as falsch ist, wird uns ständig durch Oberschiedsrichter beigebracht – eine durchsichtige und schlichte Strategie. Kritik ist aber eine Waffe, die in alle Richtungen schießen kann – auch gegen  das
das vorgeblich ›Richtige‹. So beobachten wir erst seit noch nicht langer Zeit eine zunehmende europaweite Diskussion und Auflehnung auch bei tabuisierten Themen. Das Elend der Moderne und ihr Scheitern bestehen darin, daß sie den komplizierten und vielschichtigen Menschen mit einseitigen Rezepten zu ›erlösen‹ und zu verbessern suchte.
 
»Politische, gesellschaftliche und moralische Ansichten und Bekenntnisse von seiten der Politiker und Medien einerseits und der Mehrzahl der Bürger andererseits driften immer mehr auseinander. Ideologische Überzeugungen sind nicht angeboren, sondern anerzogen. Und ihre Penetranz wirkt um so abstoßender, je mehr die Menschen die negativen Resultate erkennen: eine zunehmende europaweite Diskussion und Auflehnung auch bei tabuisierten Themen ist spüren; das Bollwerk des Zeitgeistes weist immer mehr Einschüsse auf. Überlassen wir nicht länger den Kräften das Feld, die den demographischen, politischen, geistigen, moralischen und sozialen Niedergang Deutschlands herbeiführen (wollen)!«
 
Langtext:
 
In Deutschland herrscht seit langem  kein guter Geist mehr. Die gesellschaftspolitischen Verhältnisse haben sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter verschlechtert. Sie sind primitiver und oberflächlicher geworden. Aus dem Volk der Dichter und Denker ist eine materialistisch ausgerichtete Bevölkerung geworden, in der die meisten nur ihrem Vergnügen nachgehen und ihren eigenen Vorteil im Auge haben. Nach außen hin lenken redegewandte, aber unbedarfte Linke mit fanatischem Sendungsbewußtsein die Menschen von den augenblicklich drängenden lebenswichtigen Themen ab. Sie haben die allgemeine öffentliche Diskussion auf banale Scheinthemen abgedrängt. So wurde jahrzehntelang die schon lange erforderlich gewesene Auseinandersetzung über den wachsenden Geburtenmangel und die zunehmende Masseneinwanderung aus kulturell andersartigen Regionen des Erdballs unterdrückt und tabuisiert. Dazu kam ein noch zunehmender Selbsthaß der enttäuschten jüngeren Generation auf ihr Volk, der von zielbewußten Kreisen im Hintergrund gesteuert wurde. Die Nachwachsenden wurden von Kindesbeinen an einer umfassenden Gehirnwäsche durch die gleichgeschalteten Massenmedien unterzogen, für die die sogenannte ›Frankfurter Schule‹ unter Max Horkheimer und Theodor Adorno während des 2. Weltkrieges in den USA die Grundsätze ausgearbeitet hatten. Diejenigen Kreise, die einst ›mehr Demokratie‹ zu bringen versprachen, verfolgen nun, seit längerem an der Macht, in ›repressiver Toleranz‹ jeden Andersdenkenden und verweigern ihm die grundgesetzlich garantierten Grundrechte der Meinungs- und Pressefreiheit. Die ›politische Kultur‹ ist längst vergiftet, die Politik einseitig moralisiert.
Die Menschen in Deutschland spüren diese fatale Entwicklung und sehen die Folgen für unseren einst vorbildlichen Sozialstaat. Sie erinnern sich an die früher auch das Wirtschaftswunder ermöglichenden geistigen Werte und moralischen Haltungen, zu denen Leistungsbereitschaft, Pflichtgefühl, Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewußtsein für die Gemeinschaft gehörten. Diese preußisch-deutschen Werte wurden bewußt durch die 68er und das von diesen gepredigte Prinzip der Lustmaximierung zerstört. Die Jugend wurde von der großen Geschichte ihres Volkes abgeschnitten. Sie wurde zu egoistischer und materialistischer Lebensauffassung erzogen. Ihr wurde der Einstieg in die große Geschichte und in die beispielhafte Kultur ihres Volkes durch Abschaffung der Geschichte in manchen Schulplänen verweigert. Man versperrte ihr den Zugang zu der großen deutschen Kultur und Tradition. Statt ihr den berechtigten Stolz auf die bedeutenden Leistungen der Vergangenheit anzuerziehen, wurde ihr der Haß auf die Generation der Väter und Großväter gepredigt, wurde deren Sprache durch Rechtschreibreform und systematische Überfremdung zu zerstören versucht und ihr der Zugang zu der in der Sprache zum Vorschein kommenden Seele des Volkes verschüttet.
Durch die von den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges und dann von diesen hörigen deutschen Volkszerstörern durchgeführte Umerziehung und Gehirnwäsche wurde Deutschland seit 1945 vollkommen umgestaltet. Heute liegt ein ganz anderes Deutschland vor uns als das der ersten Nachkriegszeit. Die Sieger haben es erreicht, daß ihr primitiverer ›way of life‹ heute von den meisten Deutschen vertreten wird, daß die Bundesbürger ganz im westlichen Lager angesiedelt sind, daß sie die oberflächlichen ›westlichen Werte‹ vertreten, die durch die Schlagworte Hollywood, Coca Cola und Popmusik umschrieben sind. Sie sind die zuverlässigsten politischen Freunde der USA geworden, die jene auf allen Kontinenten als Kanonenfutter mißbrauchen. Die Deutschen haben damit ihre Eigenart verloren, ihr Selbstbewußtsein aufgegeben, ihre Identität verraten, und sie schreiten, indem sie lustig die Gegenwart genießen und weitere ungeheure Schulden für die nächste Generation hinterlassen, auf den Volkstod zu.
Aber immer mehr Deutsche kommen zu der Einsicht, daß diese Entwicklung geändert werden muß. Die Anpassung und Auflösung der deutschen Kultur darf nicht so weitergehen, Das größte und kulturell reichste Volk Europas darf sich nicht einfach auflösen und sich veramerikanisieren oder islamisieren lassen. Dem US-Las-Vegas-Kapitalismus und dem Anspruch auf Weltherrschaft der USA darf Deutschland und mit ihm Europa nicht dienen. Es muß an seine große Vergangenheit anknüpfen und seiner jungen Generation die Schätze des eigenen Geistes erschließen.
 
 
 
Über den Autor:
 
1927 in Friedrichshafen geboren und dort aufgewachsen. Studium der Betriebswirtschaft and der Universität München. Danach 35 Jahre in leitenden Funktionen bei einem deutschen Unternehmen der Öl- und Gasindustrie im In- und Ausland tätig. Letzte Veröffentlichungen:
Zurück zur Natur? Biologie im Spannungsfeld von Politik und Kultur, 2000;
Wie steht es heute um Wahrheit und Gewißheit?, 2002;
Die blockierte Gesellschaft. Die deutsche Jahrhundertkrise und ihre Überwindung, 2005;
Philosophie für Neugierige – Geist der die Welt bewegt, 2007;
Die Moderne – Ideologie, Nihilismus, Dekadenz, 2011;
Unser letzter Ausweg – Gegen Entfremdung – Rückbesinnung auf deutsche Kultur, 2013.

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