Deckert, Günter: Hinter Gittern in deutschen Kerkern

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Wie man als Geschichtsrevisionist abgestraft und kriminalisiert wird

832 Seiten
gebunden

Kurztext:

Günter Deckert vermittelt in seinem Buch Eindrücke aus einer besonderen  Welt und beschreibt Erlebtes, was in den Medien durchweg ausgeblendet bzw. überwiegend nur verzerrt dargestellt wird. - Es geht einmal um die „brrd“-deutsche Rechtsprechung in Sachen § 130 Strafgesetzbuch, zum anderen um das Innenleben in "brddr"-deutschen Gefängnissen am Beispiel von Mannheim und Bruchsal, die immer "multi-kultureller" werden. Wohl deswegen erfährt die Außenwelt wenig bis gar nichts davon. Denn: Die Mehrheit in den neudeutschen Knästern stellen die exotischen "Ent-Reicherer", die uns als "Be-Reicherung" verkauft werden, obwohl sie "nur" 9 % der Bevölkerung stellen sollen: Multi-kulturell = multi-kriminell!

Das bundesrepublikanische Deutschland von morgen ist bereits seit langen Jahren in den "brdddr"-deutschen Gefängnissen traurige Wirklichkeit.
Günter Deckert schildert diese Welt nicht mit den Augen eines Vertreters des Justiz- und Gefängnisapparates - also als einer von denen "da oben", wie das z. B. Dr. Joe Bausch, Medizinalrat im nordrhein-westfälischen Landesgefängnis Werl in seinem Buch "Knast" tut. Nein, der ehemalige Oberstudienrat Deckert analysiert aus der Sicht des unmittelbar Betroffenen als Angeklagter und als Teil des Knast-Unterbaus, denn er war selbst Knast-Insasse, "Knacki", "Knastologe"...

Auf Grund eines "brddr"-deutschen Sondergesetzes - hier des § 130 StGB, auch "Auschwitz-Gesetz" genannt - brachte er es im Laufe seiner langjährigen politischen Tätigkeit und seines zeitgeschichtlich-revisionistischen Einsatzes für eine objektivierte bis objektive Geschichtsschreibung zur Entlastung des deutschen Volkes in den letzten 25 Jahren nicht nur auf unzählige "Heimsuchungen" (Hausdurchsuchungen), sondern auch auf über ein Dutzend Verurteilungen, zu gut 95 Prozent § 130-Verfahren. Er verbrachte fünf Jahre, fünf Monate und zehn Tage oder 65 Monate und 12 Tage, davon drei Tage im Februar 1995 im „Stasi“-Loch zu Dresden, oder 1987 Tage aus politischen Gründen hinter Gittern.

Eine vorzeitige Entlassung bei Halbstrafe, 2/3-Entlassung bzw. Erlaß der Reststrafe - jeweils auf Bewährung - gibt es bei politischen Gefangenen grundsätzlich nicht. Endstrafe ist angesagt, so wie bei Ernst Zündel, Germar Rudolf, Horst Mahler und Sylvia Stolz, um nur die bekanntesten § 130-Opfer der kleinst-deutschen „brddr“-Republik zu nennen. Deckert belegt damit Platz 2 hinter Horst Mahler bzw. Platz 3, wenn man bei Ernst Zündel die zwei Jahre in kanadischer Abschiebehaft mitzählt.

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