Höbelt, Lothar: Die Heimwehren und die österreichische Politik 1927-1936

Art.Nr.: 466538
Verfügbarkeit: 100
Lieferzeit: 1 Woche
Gewicht in KG: 0.84
Artikeldatenblatt drucken Drucken
34,90 EUR
inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten

456 Seiten

zahlreiche Abbildungen, Hardcover

 

Die politische Landschaft der Ersten Republik (1918–1938) war wesentlich von paramilitärischen Verbänden geprägt. Die Heimwehren galten dabei oft als die „schwarze“ Parteigarde und Pendant zum „roten“ Schutzbund. Ihre Zusammenstöße forderten mehrfach Todesopfer. Doch die Heimwehren waren bestrebt, sich von der Christlichsozialen Partei zu emanzipieren und eine lagerübergreifende „christlich-nationale“ Volksbewegung zu bilden.

In Anlehnung an Mussolinis Italien begannen sie, vom „Austro-Fascismus“ und von einem „Marsch auf Wien“ zu träumen. Doch der sogenannte Pfrimer-Putsch im Jahre 1931 scheiterte kläglich.

Im Bürgerkriegsjahr 1934 erreichten die Heimwehren schließlich doch eine beherrschende Stellung, doch als sich ihr Führer, Fürst Starhemberg, im Jänner 1935 gegen Bundeskanzler Schuschnigg wandte und für eine enge Anlehnung an das faschistische Italien optierte, kam es zum Machtkampf. Die Heimwehren wurden aufgelöst und ihre Wehrverbände in die von Kanzler Engelbert Dollfuß 1933 gegründete „Vaterländische Front“ eingegliedert.

Weitere Artikel aus dieser Kategorie:

Kunden die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen: