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Arntz, Hans-Dieter: Ordensburg Vogelsang

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Art.Nr.: 465399


Produktbeschreibung

 

1934–1945. Erziehung zur politischen Führung im Dritten Reich

254 Seiten
kartoniert

Kurztext:

 

ORDENSBURGEN waren keineswegs „Zuchtstätten“ einer germanischen Herrenrasse und auch nicht eine Niederlassung des berüchtigten „Lebensborn“, wie es heute noch viele Deutsche wissen wollen, sondern Ausbildungsanstalten für künftige Führungskräfte der NSDAP.

Die Auslese und Heranbildung der nationalsozialistischen „Führeranwärter“ war jedoch derart elitär und auf die Verwaltung deutscher Diktatur ausgerichtet, daß sie selbst in der Zeit des sogenannten 3. Reiches sagenumwoben blieb.

Unter der Leitung des Reichsorganisations-Leiters der NSDAP, Dr. Robert Ley, entstanden im Deutschen Reich drei Ordensburgen. In Crössinsee wurden die Anwärter charakterlich ausgerichtet. Sonthofen bildete sie in Verwaltungs-, politischen, diplomatischen und Militäraufgaben aus. Die in der Eifel gelegene Ordensburg Vogelsang verbreitete die rassistische Philosophie der neuen Ordnung.

Erstmals liegt eine Dokumentation über die Methodik und Didaktik der drei Ordensburgen vor. Sie ist ein wissenschaftlicher, aber dennoch sehr gut lesbarer Beitrag zur Gesamtthematik: „Erziehung zur politischen Führung im Dritten Reich“.

Anhand des großen Bild- und Quellenmaterials wird der Leser selbst zur Analyse aufgerufen. Da die Ordensburg Vogelsang nur von 1936 bis 1939 „Junker“ ausbildete, kann die potentielle Auswirkung der „härtesten Schule der Welt“ nur erahnt werden. Es läßt sich jedoch feststellen, daß die Ausrichtung der „Führeranwärter“ bzw. „Ordensjunker“ auf den drei Burgen Crössinsee, Sonthoven und Vogelsang sicher ein wichtiger 
Beitrag gewesen wären, um die von der NSDAP auf lange Sicht entworfenen Pläne deutscher Herrschaft in Europa zu verwirklichen.

 

Über den Autor:

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