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Bräuninger, Werner: Feldherrnhalle

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Art.Nr.: 465474


Produktbeschreibung

   Triumph und Untergang 1935–1945

416 Seiten
gebunden
Abbildungen


Kurztext:

Mit Feldherrnhalle - Triumph und Untergang legt Werner Bräuninger eine Darstellung des Lebensweges Adolf Hitlers vor, in dem er sich dem Staatsmann und Feldherrn zuwendet und die Jahre von 1935 bis 1945 skizziert.

Die Wiederbesetzung des Rheinlandes, die Vereinigung mit Österreich und dem Sudetenland, der Griff nach Prag und das deutsch-sowjetische Abkommen werden ebenso beleuchtet wie die verhängnisvolle Kristallnacht, das tragische Hineinschlittern in den Krieg, das Attentat vom 20. Juli 1944 und der Schlußakkord im Bunker in Berlin. Bräuninger zeigt den nationalsozialistischen „Führer“ in seiner neuen Rolle als Kanzler und Feldherr auf eine Weise, die weder Licht noch Schatten scheut. Hitlers Denken und Fühlen, seine Fähigkeiten und Irrtümer, seine Leistungen und seine Verbrechen werden gewogen und historisch eingeordnet. Dem Ablauf der gewaltigen militärischen Operationen in allen Himmelsrichtungen wird umfassend Rechnung getragen.

Bräuningers Schilderung nimmt starken Bezug auf Hitlers Verwobenheit mit dem genius loci der Feldherrnhalle und dem schönen Areal zwischen Theatinerkirche und Hofgarten im Herzen Münchens, an dem sein Putschversuch im November 1923 scheiterte. Hier erwies er 1937 dem verstorbenen General Ludendorff die letzte Ehre; hier nahm er Abschied von den acht unschuldigen Toten, die das Attentat Georg Elsers zur Folge hatte, hier waren die regimefeindlichen Parolen der „Weißen Rose“ zu lesen, bis schließlich die 7. US-Armee den Platz am 30. April 1945 einnahm.

Bräuningers sachliche Darstellung beschreibt das Werden und Wirken Hitlers. Die Absicht des vorliegenden Buches ist es daher nicht, eine „Unperson“ zu präsentieren, sondern vielmehr die für die Deutschen der damaligen Zeit ausgesprochen vielschichtige und widersprüchliche Gestalt des „Führers“ zur Darstellung zu bringen, der zugleich auch im faustischen Sinne – der Mensch Adolf Hitler war.

Werner Bräuninger legt mit Feldherrnhalle einen Großessay als packendes Zeitdokument und zugleich als Rankenwerk über unsere noch immer unbewältigte Vergangenheit. Stilistisch herausragend, in gedanklicher Stringenz und mit größter Sachkenntnis zeichnet er ein klares und unbestechliches Bild jenes Mannes, der alles aus sich selbst heraus war; Ideologe, Führer, Visionär, Zeitenwender, Heilsgestalt und der von sich selber einmal sagte: „Mein Leben ist der größte Roman der Weltgeschichte.“ Seit Sebastian Haffners Anmerkungen zu Hitler wurde so nicht mehr über Hitler geschrieben, und es wird noch sehr viel Zeit vergehen, ehe man in Deutschland wagen wird, der eigenen Geschichte ins Auge zu schauen. Wenn freilich Goethes Wort zutrifft, nach dem man nichts erfasse, als das, was man liebe, dann muß auch jede ernsthafte Beschäftigung mit Hitler aufgegeben werden.

Über den Autor:

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